Freitag, 26. Juni 2015

Fittnesstipps 1 - Vor der Rente ist nach der Rente

Das ist Teil einer 10 teiligen Reihe zum Thema Fitness im Alter. Es ist nicht alles ernst gemeint, was hier geschrieben steht, aber ein Körnchen Wahrheit ist wie immer dabei. Die 10 Teile bestehen aus 10 Artikeln:

Inhaltsverzeichnis Fittnestipps im Alter:

  1. Vor der Rente ist nach der Rente
  2. Tun Sie etwas für andere und Sie werden leiden
  3. Lesen fördert die Verblödung
  4. Sport ist Mord
  5. Diät - ausgeschissen
  6. Krafttraining für Weicheier
  7. Auf den Hund gekommen - und immer die Kacke wegmachen
  8. Wecker an die Wand!
  9. Schlaf verkürzt das Leben
  10. Lerne aus meinen Tipps und werde Uralt
So, heute also der erste Teil:

 Vor der Rente ist nach der Rente


Was will ich damit sagen? Ich bin vor der Rente, und ich habe auch die Absicht, noch nach der Rente ins Sonnenlicht zu blicken. Und nicht wie andere, mit 68 in die ewigen Jagtgründe einzugehen. Wie also bereite ich mich auf meine Rente vor?

  1. Ich blende langsam, aber ganz sicher, meinen Arbeitgeber aus. Arbeiten muß man, um Geld zu verdienen, das ist klar. Jedenfalls, wenn man so ein ganz normaler, alter Arbeitnehmer ist wie ich. Aber ich muß nicht mehr jeden Stress mitmachen, ich denke mir: "Du hast 8 Stunden etwas zu leisten, und mehr ist nicht drin". Keine Überstunden, keine Aktionen, keine....einfach nur die Zeit "aussitzen". Denn meine restliche verbliebene Zeit ist inzwischen überschaubar geworden, die ich noch habe.
  2. Ich habe einen Garten und ein Haus. Da gibt es immer jede Menge Arbeit, Leidensgenossen werden mir da sicher zustimmen. Aber inzwischen baue ich alles, was neu gebaut werden muß, so, daß es bis ans Lebensende reicht. Ich habe gerade dieses Jahr den Teich erneuern müssen, und das habe ich so gemacht, daß er die nächsten 40 Jahre (hoffentlich) ohne weitere Umbauten auskommt. Und danach ist mir (hoffentlich) alles egal.
  3. Versicherungen und monatliche Ausgaben werden auf das wichtigste reduziert (hätte ich auch schon mal früher machen sollen), viel Neues kommt mir nicht mehr ins Haus, und Kredite werden auch nicht mehr aufgenommen. Wenn ich denn in Rente gehe, wird das Geld sowieso so knapp, daß alle Ausgaben auf den Prüfstand kommen. Da ist es schon eine gute Idee, überflüssige Sachen vorher abzuschaffen. Wozu brauche ich dann noch eine Arbeitslosenversicherung?
Nun gut, es gibt noch andere Möglichkeuten, sich auf die Rente vorzubereiten. Viele schwören auf Sport, aber das ist erst einmal nichts für mich. Ich habe einen anstrengenden körperlich schweren Beruf, und da denke ich, daß ich noch eine ganze Weile fit bin bis weit hinter das Rentenalter. Und Wandern und Spazierengehen ist heute schon ein Hobby, ich denke mal, dabei werde ich es auch bewenden lassen.

Montag, 16. März 2015

Fitnesstipps 10 Teile

Fitbleiben - eine Serie
Fit wie ein Pferd - auch im Alter möglich
Ich hatte ja ganz großmäulig angekündigt, im Jahre 2015 etwas mehr auf diesem Blog zu schreiben. Nun ist schon wieder Mitte März, und außer dieser Ankündigung ist nichts passiert. Na ja, es ist auch nicht so einfach, nach der Arbeit seinen Kopf noch einmal aufzumachen und was interessantes herauszulassen. Aber ich will es probieren, und deshalb geht es jetzt los!

Fit im Alter - Tipps für Senioren


Da geht es auch schon los! Das mit dem Wort "Senioren". Früher war man mit 65 Jahren ein Senior, der gerne im Schaukelstuhl saß und seinen Enkeln Geschichten vorlas.
Heute steigt man mit 65 in seinen Kleinwagen und macht die Umgebung unsicher. Obwohl man dann, wieder zu Hause angekommen, eine starke Hand braucht, um dieses Auto auch wieder verlassen zu können.
Ich kann hier mitreden, denn es fehlt bei mir auch nicht mehr viel für die "60". Aber ein Senior bin ich bei weitem noch nicht! Ich bin körperlich noch relativ fit, wenn ich meine Kollegen ansehe, die so mitte 20 sind, behaupte ich sogar: TOPFIT ! Wie mache ich das?

10 Tipps für Fitness im Alter


Wieder so eine blöde Überschrift. Das ist es eben, wenn man nach 14 Stunden aus der Arbeit kommt und der Kopf leer ist. Körperlich fit, aber geistig? Na ja, eher müde.
Aber darum geht es ja nicht. Ich mache jetzt eine kleine Serie, über das Jahr verteilt, was ich für meine Fitness mache, und vielleicht können Sie einige Anregungen daraus entnehmen. Abert Vorsicht! Nicht jeder Tipp ist ernst gemeint.

So, das war mal wieder eine großmäulige Ankündigung. Und wenn ich es nicht schaffe, jeden Monat einen Tipp zu schreiben, dann muß ich das eben im Dezember 2015 nachholen.

Hoffentlich bin ich dann selber noch fit!

Inhaltsliste Ratgeber Fittness


Erst einmal mein grober Plan, wie es weitergehen soll. Jeden Monat ein Tipp, ohne wenn und aber und schonungslos dargelegt, das ist mein Vorhaben. Diese Inhaltsliste wird nach und nach verlinkt, daran sieht man dann am besten, wie weit ich gekommen bin. (Hoffentlich im Dezember weiter als Punkt zwei.)

Hier also das Inhaltsverzeichnis zum Thema "Fit im Alter" :


  1. Vor der Rente ist nach der Rente
  2. Tun Sie etwas für andere und Sie werden leiden
  3. Lesen fördert die Verblödung
  4. Sport ist Mord
  5. Diät - ausgeschissen
  6. Krafttraining für Weicheier
  7. Auf den Hund gekommen - und immer die Kacke wegmachen
  8. Wecker an die Wand!
  9. Schlaf verkürzt das Leben
  10. Lerne aus meine n Tipps und werde Uralt
Das ist der Plan für 2015, meine Methode, um Fit zu bleiben. Wer es nachmacht, landet mit 60 noch Treffer in alle Kategorien (oder im Irrenhaus).
Wer es nicht nach macht, weiß gar nicht, was er im Leben versäumt hat.


Freitag, 2. Januar 2015

2015

Das alte Jahr ist endlich vorbei. Viel haben wir nicht erreicht, wenn wir ehrlich sind, eigentlich stehen wir noch genau so blöd da wie im Januar 2014:
  • der Bauch ist zu dick, das Gewicht zu hoch
  • der Job ist beschissen, viel Arbeit für wenig Geld
  • das Konto überzogen wie vor einem Jahr, der Geldsegen kam nicht
So sieht es wohl bei den meisten aus. Und wieder fassen wir unsere Vorsätze:

Neues im Jahr 2015


Neu ist es eigentlich nicht, wir haben die selben Vorsätze, die wir uns vornehmen, wie die ganzen Jahre vorher auch. Warum können wir uns nicht einfach daran halten, und uns weiter verbessern?

Das ist mein Fitblog, ich bin nicht mehr der Jüngste, und ich möchte mit 60 nicht so herumkrauchen wie so einige.....
Na ja, ich denke, wir wissen, wen ich meine.

Nun ist es ja so: Man kann sich vornehmen, was man will, solange es im Innern verborgen bleibt, kann man weder einen Erfolg noch einen Mißerfolg wirklich glaubhaft darlegen und mit anderen teilen.
Deshalb sollte man seine Vorsätze öffentlich machen, wenn es alle wissen, könne sie am Ende des Jahres entscheiden, ob die Pläne umgesetzt worden sind.
Und wenn nicht: Woran es gelegen hat.

Meine Vorsätze für 2015


Ich habe diesen Blog so ganz nebenbei eingerichtet, weil ich dachte, ich könnte etwas darüber berichten, womit ich mich fit und mobil halte.
Ich mache keinen Kraftsport, oder so, und gehe auch nicht ins Fitnessstudio. Aber etwas machen für meinen Körper und noch wichtiger: Für meine Psyche, tue ich natürlich trotzdem.
Sei es durch die tägliche Lichtdusche, oder durch das langsame Wecken am Morgen mit dem Lichtwecker (den ich vor meinem Bericht gar nicht richtig kannte, ich habe ihn gekauft, und bin begeistert!), es sind Kleinigkeiten, die mein alltägliches Leben etwas angenehmer machen.

Und für das neue Jahr habe ich mir natürlich vorgenommen, noch mehr in dieser Richtung zu unternehmen. Denn Essen kann man ja, was man will, es ist sowieso alles ungesund und chemisch behandelt. Trinken kann man auch kaum nich was, weil Untersuchungen ergeben haben, daß in Flaschen abgefülltes Mineralwasser noch viel schädlicher sein soll als das Wasser aus der Wasserleitung.

Na ja, um diese Sachen will ich mich in 2015 kümmern. Alles etwas analysieren, und testen, und dann meine Meinung hier verbreiten. Obwohl es immer nur meine eigene Meinung ist, denn ein Tester bin ich nicht.
Nur ein Verbraucher, der die Produkte, die ihm so angeboten werden, mal auf die Verträglichkeit überprüft.

Ich habe da auch schon ein paar Ideen, hoffentlich schicken mir die Großmärkte nicht einen Killer (nein, in unserer Demokratie gibt es sowas ja nicht.Vielleicht einen "Abgeordneten zur Wahrung der wirklichen Werte"...oder so)vorbei.

Wie dem auch sei: Mein Vorsatz, den man hier auch nachprüfen kann, ist mindestens ein neuer Beitrag im Monat mehr zu schreiben als in der Vergangenheit..

Und das andere kommt später:

  • der Bauch ist zu dick, das Gewicht zu hoch (ist im Moment bei mir kein Problem)
  • der Job ist beschissen, viel Arbeit für wenig Geld (daran muß ich arbeiten!!)
  • das Konto überzogen wie vor einem Jahr, der Geldsegen kam nicht (Na ja...)
Also ist das Problem wie bei 40 Millionen Deutschen:
Wir arbeiten zu viel für zu wenig Geld! Und das müssen wir in 2015 unbedingt ändern!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wieder mal die Zeitumstellung

Die Zeitumstellung haben wir geschafft. Wieder einmal. Keiner will diesen Quatsch eigentlich, warum nur werden wir immer noch gegen unseren Willen drangsaliert?

Wir sind das Volk!


Wenn es auch nur ein klitzekleines Problem unseres Alltags ist, so betrifft es doch die meisten Menschen. Und es gibt nicht wenige, die sogar unter dieser Zeitverschiebung leiden. Keiner will das von den 80 Millionen Deutschen (ach nein, soviele sind wir ja gar nicht mehr, aber immer noch nahe dran), und trotzdem wird uns das von ein paar hundert da oben aufgezwungen.

100 bestimmen über 80 Millionen, was die zu tun haben!!

Dieses Mal geht es ja wieder zurück zur Normalzeit, aber im Frühjahr ist es für manchen besonders schwer.
Meine Frühschicht beginnt um 5 Uhr. Weil ich eine Stunde bis zur Arbeit brauche, muß ich um  4 los. Weil ich morgens nicht der Schnellste bin, stehe ich um 3 auf.

Im Frühjahr stehe ich dann also schon um 2 Uhr auf! Das ist unmenschlich! Nur weil die paar Futzies da oben nicht bin der Lage sind, den ganzen Blödsinn wieder rückgängig zu machen.

Klar, gehen würde das schon, aber da steckt auch eine Menge Arbeit und "Wissen" dahinter. Und da hat plötzlich keiner mehr Interesse daran. Denn damit kann man ja kein Geld verdienen!

Und weiter muß das gewöhnliche Volk leiden, wenn es im Frühjahr wieder heißt: Die Uhren werden vorgestellt, ihr müßt jetzt alle früher aus dem Bett, und uns ist (das Volk) im Grunde ganz egal.

Montag, 29. September 2014

Dicke Augen vom Internet?

Manchmal kann man seinen Augen etwas Gutes tun. Manchmal auch nicht. Über letzteres bin ich heute gestolpert.
Was war passiert?

Webseite schlecht lesbar

Ich habe wieder mal ein paar Bookmarkseiten durchforstet, da kam mir die Idee: Trage doch Deine eigene Seite auch hier ein!
Wenn ich öfter nach Informationen suche, machen andere das vielleicht auch, und dann finden sie mich und meinen Blog.

Gesagt, getan. Angemeldet, per Email bestätigt, und es geht los!
Oder eben auch nicht.
Ich nutze zwar eine Lesebrille, die auch völlig ausreicht normalerweise.

Aber das hier ging gar nicht:

Manchmal ist der Kontrast und die Größe von Webseiten kaum lesbar.
Den Text konnte ich kaum verfassen, die Schrift war winzig klein auf meinem 23er Bildschirm.
Aber das Schlimmste: Die Buchstaben wurde  hellgrau auf weißem Grund ausgegeben.
Das kann doch keiner lesen!

Ich habe es dann doch hinbekommen, hat aber ganz schön lange gedauert und ehrlich: Ein zweites mal mache ich das nicht mehr!

Vielleicht sollten sich die Betreiber von Webseiten einmal ihre eigenen Seiten ansehen und einen Probedurchgang machen.

Wenn nicht, dann haben sie bald keine Kunden mehr, weil die entweder blind geworden sind, oder gleich wieder abspringen bei so einem schlechtem Bild.

Fernsehbild auch


Aber irgendwie scheint das ja heute so modern zu sein, anderer Leute Augen kaputt zu machen.
Das ist bei meinem Fernseher auch so:

Großes Bild (über 90cm Diagonale), scharfes Bild.
Aber nur bei HD - Ausstrahlung.

Anfangs konnte man andere Sender, die nicht in HD waren, noch sehen. Heute kaum noch: Die Auflösung ist so miserabel, daß einem nach ein paar Minuten gleich die Augen wehtun.

Zum Glück kann man aber abschalten.

Sonntag, 31. August 2014

Mein Lichtwecker - schönes morgentliches Aufwachen

Im Sommer ist das Aufstehen in der Frühe ja schön:
Schon beizeiten wird es hell, die Sonne bringt gleich gute Laune beim Aufstehen, und warm ist es ja im Sommer auch.
Aber wehe, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt!
Die Tage werden wieder kürzer, und morgens ist es schon stockdunkel, wenn wir aufstehen müssen.

Morgens früh aufstehen

Ein Lichtwecker simuliert einen natürlichen Sonnenaufgang


Jetzt haben wir oft gar keine richtige Lust mehr, das schöne warme Bett zu verlassen. Aber:
Der Wecker schrillt laut, oder der eingestellte Radiowecker weckt uns mit lauter Musik, natürlich einem Titel, den wir auf der Abschussliste haben...
Gequält schälen wir uns aus dem gemütlichem Bett und sind stinkig und schlecht gelaunt, wie ein Morgenmuffel.
Ja gibt es denn da keine Möglichkeiten, um die Laune am frühen, dunklen Morgen zu verbessern?

Na ja, wenn der Partner oder die Partnerin vorher aufgestanden ist und uns ein herrliches Frühstück bereitet hat, sieht die Welt schon wieder besser aus.
Aber was, wenn nicht? Er/Sie muß erst später aufstehen, wir sind vorher dran, und müssen selbst mit uns klar kommen.
Nun ja, es gibt da eine Möglichkeit, die ich ausprobiert habe und die mir als allseits bekannter Morgenmuffel doch das Aufstehen erleichtert:

Der Lichtwecker


Was ist nun aber ein Lichtweckert? Einen Radiowecker kennt ja wohl jeder, der ist schon mal nicht ganz so brutal wie ein herkömmlicher Glockenwecker.
Auch das Handy ist ja zum Wecken eine Alternative, aber der langsam ansteigende Ton, oder auch eine Melodie, macht uns nicht so richtig froh und munter.
Es ist immer noch stockdunkel!
Und da kommt der Lichtwecker ins Spiel. Das ist ein Wecker mit einer eingebauten Lampe, die allerdings mit einer herkömmlichen Glühlampe nicht viel gemein hat. Es ist die exakte Zusammensetzung des Sonnenlichts:
Wenn er langsam angeht, ist das Licht noch dunkelrot wie bei einer aufgehenden Sonne. Nach einigen Minuten wird es heller und geht auch mehr ins gelbe/weisse über, und bei voller Helligkeit strahlt die Lampe so wie die Sonne, wenn sie vollständig aufgegangen ist.
Dazu kann man sich noch verschiedene Natürtöne einstellen, aber auch Musik im MP3-Format.

Morgens nicht verschlafen


Der Lichtwecker ist schon fast ein Garant dafür, daß Sie morgens nicht mehr verschlafen. Er weckt Sie mit einen Ton oder mit Musik, wie Sie es vom Radiowecker gewohnt sind. Aber außerdem bringt er langsam eine Helligkeit in Ihr Schlafzimmer, so daß Sie wirklich denken, die Sonne ist schon aufgestanden, und jetzt Sind Sie an der Reihe.
Ich habe jahrelang auf meinen Radiowecker geschworen und alle Neuheiten sein gelassen. Bis ich den richtigen Lichtwecker für mich gefunden habe.

Verschlafen habe ich früher auch sehr selten, aber mit dem langsam heller werdendem Licht ist meine Laune am frühen Morgen, wenn es draußen auch noch stockdunkel ist, auf jeden Fall viel besser.

Ich bin intensiver wach, und was auch wichtig ist:
Man wird nicht durch schrilles Klingeln oder laute Musik aus dem Schlaf gerissen, sondern hat durch das langsam heller werdende Licht genügend Zeit, sich aus seinem Traum zu verabschieden.
Und das, finde ich, ist viel entspannter!

Mittwoch, 27. November 2013

Depressionen durch Stress


Daß Stress nicht fit macht, leuchtet eigentlich jedem ein.
Warum setzen wir uns dann tagtäglich wissentlich diesem Stress aus!
Leistung um jeden Preis, immer der Erste und Beste sein, immer das Gefühl haben, daß man trotzdem nicht ernst genommen wird?

Menschen, die solch ein stressiges Leben führen, haben sehr stark damit zu kämpfen, wenn sie eines ihrer Ziele nicht wirklich erreichen.
Sie sind dann besonders niedergeschlagen, besonders dann, wenn sie diese Aufgabe nicht zu anderer Zeit noch einmal wiederholen können.

Passiert das öfter einmal hintereinander, können schwere gesundheitliche Schäden oder sogar schon die ersten Depressionen einsetzen.

Depressionen durch zu viel Stress


Es kommt dann der Zeitpunkt, da traut man sich an eine schwierige Sache gar nicht mehr heran, aus Angst, man könnte versagen.

Ich kenne zum Beispiel einen jungen Menschen, der wie so viele in seinem Alter Probleme hat, morgens auftzustehen.
Wenn er das schafft und pünktlich auf Arbeit erscheint, ist er einer der besten und hilfsreichsten Mitarbeiter, den man sich denken kann.
Immer ideenreich und schnell, seine Auffassungsgabe ist bemerkenswert, und auch der Kontakt zu seinen Kollegen vorbildlich.

Überall kann man ihn gut leiden, wenn...., ja wenn er jeden Tag pünktlich da wäre.
Er wohnt zur Zeit allein und muß sich selber wecken, was ihm aber ungeheuerlich schwer fällt.

Nun ist es aber so, daß es ihm äußerst peinlich ist, wenn er zweimal die Woche anruft und sagt, daß er erst später kommen kann, weil er wieder mal verschlafen hat.

Manchmal geht er auch zum Arzt und täuscht eine Krankheit vor,
Aber zweimal die Woche geht das auch nicht.

Ich weiß, daß er schon zweimal den Arbeitsplatz gewechselt hat, nur weil er nicht wieder mal zu spät kommen wollte.

Neulich habe ich ihn wieder einmal getroffen, und erfahren, daß er schon seit einiger Zeit arbeitslos ist.
Weil er sich nicht richtig traut, wieder irgendwo anzufangen und dann zu versagen.

Wir haben uns eine ganze Weile unterhalten, und ich hatte das Gefühl, sein Grundproblem zu erkennen.

Es ist nicht so, daß er etwa bis tief in der Nacht vor dem Computer gesessen hatte, nein, dafür hat er gar kein Interesse.
Aber er hatte noch soviele "Nebenjobs" zu erledigen, daß er einfach keine Zeit hatte, um auszuruhen.
Bis spät abends mußte er noch immer was erledigen, teilweise waren es "Nachbarschaftshilfen", die ihm noch nicht mal was einbrachten, aber auch für kleinere Beträge ließ er sich überreden.

Das ist ja klar, bei soviel körperlichem und geistigem Stress kann sich ja keiner erholen!
Dann zu wenig Schlaf - da hilft auch der beste Wecker nichts!

Sogar jetzt, wo er arbeitslos ist, hat er kaum Zeit, sich um einen neuen Job zu kümmern. Irgendwelche "Freunde" wollen immer etwas von ihm, wobei er helfen sollte, er ist immer unterwegs - aber hat natürlich kaum was verdient.

Stress ist fast immer selbstgemacht


So wie ihm ergeht es auch vielen anderen, die zuwenig "Nein" sagen können, wenn sie um Hilfe gebeten werden.
Ich meine, wenn wirklich mal jemand in Not ist, sollte man helfen, keine Frage.
Aber man soll sich auf keinen Fall so ausnutzen lassen wie unserer Freund, sonst kommt man am Ende überhaupt nicht mehr zurecht und macht sich körperlich und seelisch völlig kaputt.

Ab und zu mal nein sagen, wenn es nicht um überlebenswichtige Sachen geht, und vor allem in erster Linie auch an sich selbst denken.
Sonst sitzt man eines Tages da, bekommt Depressionen, weil man es einfach nicht mehr schafft, es jedem recht zu machen, und hat selber überhaupt kein eigenes Leben mehr.

Dann ist es bis zu ernsthaften Erkrankungen nicht mehr weit!

Und das Schlimmste:
Ein "hätte ich doch nur..." ist dann zu spät, die Zeit kann man nicht mehr zurück drehen.